Unglaublich, welche Szenen sich letztes Wochenende in Wien abspielten. Unser Simulation.Tirol Reporter war zufällig vor Ort, als Dr. Wasser-Waterloo gegen 22:15 als ersteintreffender Notarzt am Einsatzort eintraf. Wir berichten von der Tragödie:

Einsatzmeldung „Aufgedunsene Wasserleiche auf der Donauinsel mit Verwesungszeichen!“

Die Einsatzmeldung lautete: „Eine aufgedunsene Leiche wurde auf der Doanuinsel gefunden. Anzeichen von deutlicher Verwesung seien nicht zu übersehen“ hieß es im Funk.

Dr. Wasser-Waterloo drückte aufs Gas. Er wollte unbedingt Erster am Einsatzort sein. Mit Vollgas preschte Dr. Wasser-Waterloo durch Wien und mähte beinahe eine Gruppe Radfahrer nieder, als er auf die Donauinsel einbog.

Mehrere Ersthelfer standen bereits am Straßenrand, sichtlich überwältigt vom Gestank der Leiche. Diese hatte man am Wasser treibend entdeckt und den Notarzt verständigt. Vollkommen aufgedunsen war allen Ersthelfern sofort klar, dass der Mann seit mehreren Tagen tot sein musste.

3 Tage lange Reanimation durch Dr. Wasser-Waterloo

Was Dr. Wasser-Waterloo in diesem Moment reitete, wissen wir zum Zeitpunkt dieses Artikels leider noch nicht. Dr. Wasser-Waterloo war bis jetzt leider nicht zu einer Stellungnahme bereit. Auf jeden Fall startete Dr. Wasser-Waterloo trotz Zeichen der Verwesung unverzüglich mit einer herzhaften Mund-zu-Mund Beatmung gefolgt mit kraftvollen Brustkorbkompressionen. Und das für 3 Tage.

Interview mit der Berufsrettung Wien

Wenige Minuten nach Dr. Wasser-Waterloos Eintreffen traf auch die Wasserrettung und auch die Berufsrettung von Wien ein und traute ihren Augen nicht. Dr. Wasser-Waterloo kämpfte wie besessen um das Leben des mindestens seit drei Tagen toten Patienten. „Wir brauchen einen Defi und einen Zugang! Gemma!“ brüllte er und gestikulierte wie wild den ankommenden Einsatzkräften zu. Notfallsanitäter Nitsch-Kogler Markus beschreibt die Szenen auf weanerisch wie folgt: „Urpeinlich ist das für die ganze Notfallszene. Auch wenn’s a Hetz für uns zum Anschauen war. Owatschn hättan man kenna den Dr. Wasser. Er hat mi grufn: reib ume an Defi. Gemma! I hab ma docht: wurscht. Gibst erm halt an Defi. Des Tschoapperl wird schon draufkemmen, dass da nix mehr geht! Dass der Lopperte aber drei Tage durchreanimieren tuat, ham selbst wir net glaubt!“

Endlich gibt Dr. Wasser-Waterloo auf

Nach drei Tagen ununterbrochener Reanimation gibt Dr. Wasser-Waterloo schließlich völlig erschöpft auf. Völlig dehydriert und hungrig stellte der erfahrene Notarzt den Todeszeitpunkt fest. Einen weiteren halben Tag schrieb er anschließend am Reanimationsprotokoll, das am Ende 64 Seiten umfasste.

Wie hätte man richtig reagiert?

Wenn Du dich nun fragst, wie man es hätte richtig machen sollen und welche sicheren Todeszeichen es gibt, dann komm doch in unseren ACLS Kurs – wir zeigen es dir gerne! Alle Termine dazu findest du, indem du auf diesen Link klickst:

Ja, ich möchte einen ACLS Kurs besuchen und Lebende von Toten unterscheiden lernen!

P.s.: eine Stellungnahme von Dr. Wasser-Waterloo wird für die kommenden Tage erwartet! Schaut wieder vorbei!

Und ja, es handelt sich um Satire. 🙂

(c) istockphoto – cipella