In diesem Blogeintrag zeigen wir Dir, wie wir 10 Kollegen vom Roten Kreuz Wattens auf präklinische Notfälle schulten. Danke an die top motivierte Truppe vom Roten Kreuz Wattens! Es war uns eine große Freude und Ehre, euch alle auf den nächsten Level bringen zu dürfen!

Der Tagesablauf – was wurde trainiert?

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde mit einem Guten-Morgen-Kaffee in der Hand gaben die Trainer der Simulation.Tirol – heute vertreten durch Doz. Günter Luckner und Dr. Daniel Pehböck – eine Einweisung in ihren Simulationsraum. Nachdem jeder der Teilnehmer mit der neuen Arbeitsumgebung vertraut war, starteten wir schon mit dem 1. Szenario:.

Ein lebloser Patient lag auf einer Parkbank – so lautete die Einsatzmeldung.

Sofort machten sich Harald, Thomas, Berthold und Davor auf den Weg und stellten einen Herzkreislaufstillstand fest. Unverzüglich musste nun mit dem Basic Life Support begonnen werden. Eine gute Teamführung und Kommunikation war hier von großer Wichtigkeit, um die schwierige Situationen meistern zu können! Die Benützung eines AED stand ebenfalls im Vordergrund, die Trainer legten hier auch großen Wert auf ausreichende Sicherheit, da stets mit echten Geräten und Strom während der Simulation gearbeitet wird.

Nach jedem Szenario folgte das Video Debriefing – hier lernten die Kursteilnehmer was gut geklappt hat und wo Optimierungsbedarf bestand. Dank unserer Bühnentechnik und unseren Funkmikrofonen konnten wir stets jedes Detail des Szenarios exakt und störungsfrei wiedergeben, was unseren Kursteilnehmern sehr gut gefallen hat.

Im nächsten Szenario musste eine Bienenstich-Allergie behandelt werden. Boris, Johannes, Martin und Christian eilten zu Hilfe und erkannten sofort den beginnenden anaphylaktischen Schock. Trotz schneller Verabreichung eines EpiPens konnte eine Reanimation nicht abgewendet werden. Die vier Notfallsanitäter waren sichtlich gefordert – doch dank guter Teamführung endete das Szenario nur mit einem blauen Auge für den Patienten. Alle Rippen waren gebrochen, doch der ältere Herr erwachte wieder zu neuem Leben! Wir besprachen anschließend unter anderem Details wie CPR Qualität und den richtigen Zeitpunkt für die Verabreichung von Adrenalin. Auch gaben wir Tipps und Tricks, wie man eine Anaphylaxie erkennt und welche Therapie Optionen es gibt.

Bis zum Ende des Tages folgten viele Szenarien. Kinder ertranken, Kinder erstickten, ein älterer Herr hatte einen Herzinfarkt und eine junge Dame eine tachykarde und hämodynamisch wirksame Rhythmusstörung, Das tolle aber war, dass die Teilnehmer schon nach wenigen Szenarien selber merkten, wie schnell ihre Lernkurve in manchen Belangen wie z.B. einer hochqualitativen Herzdruckmassage steil bergauf ging.

Am Ende des Tages gab es noch einen leckeren Topfenkuchen als Belohnung auf der Sonnenterrasse – wohlverdient würden wir sagen! Danke an dieser Stelle für euren Besuch und bis bald wenn es wieder heißt: Simulation Start beim Simulation.Tirol!

Evaluierungen ansehen – Gesamtnote 1,0

Danke für euer großartiges Feedback! Diese Evaluierungen machen uns natürlich sehr glücklich am Ende eines harten Trainingstages! Wenn wir euch am Ende des Tages nun als Team evaluieren dürfen, geben wir euch ebenfalls ein Sehr Gut! Weiter so! Bravo!

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